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Mittwoch, 5. Februar 2020

Klar Schiff im Nähkästchen

Viele tolle Aktionen gab es in den letzten Jahren im Bloggerland. Leider habe ich meist nur mitgelesen, anstatt mitzumachen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Klar Schiff im Nähzimmer zu machen war eine der tollen Aktionen. Ich konnte sehen, wie schön sich viele ihren Hobbybereich machen. Auch das ist Selbstliebe oder Selbstwertschätzung. Und das möchte ich auch für mich erreichen. Hobby so wertzuschätzen wie die Tätigkeit zum Broterwerb.


Tja, und beim Ausmisten meines Kleiderschrankes wurde nach Entsorgen meiner Globuli (die ich an eine Nachbarin verschenkt habe) eine schöne Kunststoffbox frei. Also rein in meine Nähbereiche und ran an die Nähgarnabteilungen. Und das ist das Ergebnis:




Das wandert in den Müll:

 Das bekommt eine neue Heimat:


Ach ja, und ich gehe jetzt zuschneiden, denn künftig werde ich mittwochs so oft wie möglich nähen!

Montag, 3. Februar 2020

Ausmisten

Schon seit längerem bin ich dran, mich von Dingen zu trennen, die ich nicht mehr brauche oder die mir nicht mehr gefallen. Viele verschiedene Blogs geben ja Tipps dazu. Und nun ist mir, wie sollte es auch anders sein, Marie Kondos Buch in die Hände gefallen. Kurz quergelesen, hat mich heute ein Satz besonders beeindruckt, der sinngemäß besagt, wir sollen uns mit dem umgeben, was uns glücklich macht und den Rest entsorgen. Und dass es sehr traurig wäre, wenn es nichts gibt, was uns glücklich macht.

Das hat mich tief getroffen, denn genau so ist es bei mir. Träume, Wünsche? Keine Ahnung...Ziele...schon, aber nie erreicht, wie z.B. abnehmen.

Und dann kam mir heute der Gedanke, dass ich es mir selbst gar nicht wert bin. Ich bin es mir nicht wert, hübsch auszusehen, schlank und beweglich zu sein und Träume zu haben. Sichtbar wird das alleine schon an meinem Äusseren...schlampig, ungepflegt, fett...Wie sollen da andere mich mögen, wenn ich mich so offensichtlich selbst nicht mag?

Und so habe ich, zum x. Mal, meinen Kleiderschrank herangezogen und angefangen, ihn auszumisten. Viele Dinge haben Löchlein von den Katzen oder unmögliche Passformen nach vielem Waschen. Andere Dinge gefallen mir vom Stil her nicht mehr oder die Farben stehen mir nicht.

Das ist meine Ausbeute von zwei Fächern:




Die kaputten sind im Mülleimer, diese hier gehen ans Frauenhaus oder nach Polen. Und nun habe ich wenig, aber schöne Sachen im Schrank.

Klar ist, ich brauche Neues, und zwar in meiner jetzigen Größe! Auf alle Fälle eine Sporthose, für Yoga und Gymnastik. Es reicht doch, dass ich schnaube wie ein Pferd, ich muss mich ja nicht auch noch rein äusserlich schämen.


Donnerstag, 15. Februar 2018

wozu Ärger manchmal gut ist...

Während meiner Zwangspause mit dem gebrochenen Bein bis jetzt habe ich mein Zimmer mal wieder sträflich vernachlässigt. Da es im ersten Stock liegt, habe ich mir oft nur kurz ein Projekt gegriffen und mich wieder aufs Sofa verzogen. Und demensprechend chaotisch sieht es dort jetzt aus...


So schlimm, dass selbst das Bild Kopf steht...tut mir leid, ich kriege es nicht richtig hin. Doch hier seht Ihr das übervolle Bücherregal, und zwei Körbe mit Spendenwolle, die bunt durcheinander liegt. Darüber zig Ufos...


  der übervolle WollschrankHilfe, auch dieses Bild steht Kopf....


und der nicht nutzbare Sessel...

So kann es ja nicht weitergehen. Also habe ich die Ärmel hochgekrempelt und schon die ganze Woche nach dem Besuch meiner Freundin gemistet, geputzt und neu eingeräumt

Zu meiner Schande habe ich auch fertige Grannys einer lieben Handarbeitsfreundin gefunden, die nur noch zusammengehäkelt werden wollten. Die habe ich gleich in Angriff genommen und fertig gemacht.


Frisch gewaschen gehen diese morgen zu Ariane nach Wien und werden sicher mit lieben Pferdchen versehen.

Und ich mache mich weiter ans Aufräumen...

Ach ja, wollt Ihr wissen, was schon rausgeflogen ist:

28 Bücher (verschenkt an Freunde und ein Büchercafe)
1 weißer Korb (kaputt, zum Recycling)
300 g. vergilbte Wolle (taugt nur für Müll)
1 große Tüte dicke Wolle (zum Basteln für die Kernzeitbetreuung)

Tschakaaaaaa.....

Sonntag, 4. Februar 2018

Alles muss raus!

... damit Luft und Ideen wieder Einzug halten können....

Die letzten Wochen habe ich viel Zeit damit verbracht, andere tolle Blogs anzuschauen und mich nach Mitmachaktionen umzuschauen. Ich sage Euch, es lohnt sich! So tolle Aktionen werden von anderen Bloggerinnen angeregt, da muss ich einfach mitmachen.

Dieses Jahr steht bei mir daher eindeutig unter dem Motto "Diät". Wolldiät, Stoffdiät, Besitzdiät und vielleicht fallen auch ein paar Kilos, lach...

Eine der tollen Aktionen dabei ist die, sich in einem Jahr von 1000 Dingen zu trennen. Na, da bin ich doch dabei. Und als erstes habe ich mir dabei meinen "Arbeitsplatz", die Speisekammer und Küche vorgenommen. Seht selbst, wie nötig ein Aufräumen ist:

 Überall wird nur noch gestapelt, und nicht sinnvoll untergebracht. Zig Sachen sind sicher schon abgelaufen oder werden nie genutzt...
Wer soll bei solch einer Unordnung noch einen Plan über die Vorräte haben?
Also, ran an die Sache und Fach für Fach aufgeräumt und aussortiert. 

Hier seht Ihr die ersten Dinge, die den Haushalt verlassen. Doch was tun damit? Ab in den Müll?

Natürlich nicht! Nur das ranzige Öl kommt in die Tonne. Und der Rest an Teevorräten wird zwischen zwei Freundinnen aufgeteilt, je nach Geschmack der beiden. Und so sind zwei Stunden später alle Dinge raus aus dem Haushalt, Freundinnen glücklich und ich erleichtert.

Ach ja, die Aktion der ersten Tage hat mich so motiviert, dass ich auch kurze Wartezeiten beim Kochen zum Misten nutze. So haben mich schon vier Kochzeitschriften und eine Buchstütze verlassen. Natürlich auch wieder weitergegeben an eine Freundin, die immer auf der Suche nach neuen Rezepten ist. 

Tja, so kann es weitergehen, was denkt Ihr?

Einen schönen Tag wünscht Euch Ivana

PS: natürlich zeige ich nach kompletter Entrümpelung noch Bilder der aufgeräumten Speisekammer!