.... diesen Satz sagte vor kurzem eine Therapeutin zu mir und das war wie ein Schlüsselerlebnis. Ich hab´die Wahl, ob ich zu viel esse oder abnehme, ob ich mich hübsch anziehe oder in Sack und Asche zeige, ob ich mich über die Nachbarn ärgere oder mein Vogelparadies genieße...
So viel Weisheit steckt in diesem einen Satz, und ich habe ihn erst jetzt mit 50 Jahren begriffen...Schon lange habe ich das Gefühl, dass ich an einem Wendepunkt in meinem Leben stehe. Vielleicht habe ich nicht mehr viel Zeit hier auf Erden, und da sollte ich doch selbst wählen, wie und mit wem ich diese Zeit verbringen mag. Gleichzeitig bedeutet es auch, die Verantwortung für mich und mein Handeln zu übernehmen! Wenn es mir nicht gut geht, muss ICH schauen, was ich ändern muss. Wenn mir etwas gut tut, muss ICH dafür sorgen, dass es in meinem Leben bleibt.
Diese Erkenntnis der Eigenverantwortlichkeit und der Kommentar von Schäfchen Silvia zu meinem letzten Post wirbeln mein Leben grade ganz schön durcheinander. Silvia, auch Du hattest den Nagel auf den Kopf getroffen, dass unser Lebensweg mit einer Zugreise zu vergleichen ist. Manchmal gesellen sich Menschen zu uns, manchmal wechseln sie auf eine andre Richtung, Wegbegleiter kommen und gehen. Aber meine Reiserichtung muss ich selbst bestimmen.
Tja, ganz schön tiefschürzende Erkenntnisse, aber was hat das mit meinem Alltag zu tun? Ganz schön viel....
Durch meine Krankheit kann ich nicht so viel leisten. Doch viele Dinge um mich herum rufen: Putze mich, räume mich auf, verpacke mich, mache dies, tue das. Und ich habe langsam das Gefühl, das alles dreht mir die Luft zum Atmen ab. Anscheinend brauche ich ganz wenig Güter um mich herum, um glücklich zu sein.
Und daher gehe ich - mal wieder - durch meine Besitztümer und miste aus! Die Aktion "1000 Dinge loslassen" hat mich sehr fasziniert, doch leider habe ich nicht durchgehalten. Das wird jetzt anders!
Berge an Spendenwolle will wieder versorgt werden. Ich habe ja ein großes Netzwerk, und so werde ich ausmisten. "Die Schlechten ins Kröpfchen, die Guten ins Töpfchen." Nur noch, was mein Herz anspricht, werde ich behalten. Alle Qualitäten wie Mohair und ähnliches, das ich eh nicht verarbeiten mag oder auch Farben, die mir nicht gefallen, leite ich an andere weiter. Da die Geschmäcker verschieden sind, wird sich für alles eine sinnvolle Adresse finden. Ich werde Euch berichten!
Ach ja, eigentlich wollt Ihr meine Handarbeiten sehen? Dann bitteschön:
Die kostenlose Anleitung für dieses tolle Tuch findet Ihr bei Ravelry. Es heißt "Wasser breitet sich aus" und ist von Ulrike Beringer.
Dies ist unbezahlte Werbung, die ich aus Überzeugung mache.
Auch andere Dinge sind angefangen, aber warten noch auf den letzten Schliff. Seid gespannt!
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Dienstag, 9. Oktober 2018
Freitag, 22. Dezember 2017
nach dem Entspannungsbad...
... kann ich jetzt endlich mal was Neues zeigen. Ich will ja meine Sockenwollschublade leeren, und hier gehts los:
Es sind Socken, bei denen ich die Wollreste nach dieser Anleitung verblendet habe. Sie gefallen mir schon recht gut, aber sie könnten noch freundlicher und bunter sein. Nur leider sind meine Reste sehr konservativ, und da ist nicht viel mit bunt. Doch die nächsten nach der Anleitung sind schon auf den Nadeln.
Diese Socken sind in meiner derzeitigen Lieblingsfarbe Grün gestrickt. Manchmal muss es eben eine bestimmte Farbe sein, lach...
Beide Paare wandern ins Spendenkörbchen.
Und auch mein erdachtes Projekt mit vier Sets für die Obdachlosenhilfe hat Zuwachs bekommen. Hier seht Ihr den Schal nach der Anleitung Christian´s Scarf .
So, jetzt beginnen für mich ruhige Tage mit meiner Familie und den Tieren. Ich freue mich sehr darauf.
Auch Euch wünsche ich schöne Weihnachten. Denkt daran, dass wir die Geburt Jesu feiern, des Sohns Gottes, der geboren wurde, um uns alle zu retten und mit Gott zu versöhnen. Welch schöneres Fest könnten wir symbolisch feiern?...
Es sind Socken, bei denen ich die Wollreste nach dieser Anleitung verblendet habe. Sie gefallen mir schon recht gut, aber sie könnten noch freundlicher und bunter sein. Nur leider sind meine Reste sehr konservativ, und da ist nicht viel mit bunt. Doch die nächsten nach der Anleitung sind schon auf den Nadeln.
Diese Socken sind in meiner derzeitigen Lieblingsfarbe Grün gestrickt. Manchmal muss es eben eine bestimmte Farbe sein, lach...
Beide Paare wandern ins Spendenkörbchen.
Und auch mein erdachtes Projekt mit vier Sets für die Obdachlosenhilfe hat Zuwachs bekommen. Hier seht Ihr den Schal nach der Anleitung Christian´s Scarf .
So, jetzt beginnen für mich ruhige Tage mit meiner Familie und den Tieren. Ich freue mich sehr darauf.
Auch Euch wünsche ich schöne Weihnachten. Denkt daran, dass wir die Geburt Jesu feiern, des Sohns Gottes, der geboren wurde, um uns alle zu retten und mit Gott zu versöhnen. Welch schöneres Fest könnten wir symbolisch feiern?...
Samstag, 11. November 2017
Nix da, weg ihr Depris...
November, ein schwerer Monat, das war schon bei meiner lieben Oma so. Das Jahr ist fast vorüber, und der November zeugt von Abschied. Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer und trüb. Die Stimmung sinkt. Das gehört zum Leben und muss auch sein, doch die Grenze zur Depression ist oft fließend.
Daher habe ich mir nochmals schöne Farben aus meiner Merinokiste gegriffen und genadelt:
Hach, Ihr seid nicht überrascht, dass es NOCHMAL ein Treppenviertelcowl von Nicola Susen und ein Dark Season hat von Margot Stock sind, lach. Ja, ich bleibe mir treu und nadele alles mindestens zweimal, eher dreimal. Jeder braucht halt eine Macke, oder...Doch ich werde versuchen, es auf zweimal zu belassen, denn mittlerweile habe ich auf Ravelry so schöne kostenlose Anleitungen für Mützen und Schals oder Cowls gefunden, dass ich doch mal Neues probieren möchte. Laßt Euch überraschen!
Ach ja, natürlich wurde auch ein paar Socken fertig, damit die Sockenwollschublade geleert wird. Ihr seht nicht viel, da ich bei dem grauen Wetter schwarze Socken nicht besser aufs Bild bringe...
Doch Dank Eurer tollen Tipps werde ich künftig mal Blendersocken und ähnliche Muster verstricken, damit die Socken ein bisschen freundlicher aussehen.
Doch Dank Eurer tollen Tipps werde ich künftig mal Blendersocken und ähnliche Muster verstricken, damit die Socken ein bisschen freundlicher aussehen.
So, und wieder gehts ran an die Nadeln gegen den November- und gebrochener Fuß-Blues...
Novemberblues...
..., wer kennt den nicht? Doch wir hatten so viele schöne Tage im Oktober, da mag ich gar nicht jammern. Und um mir die Zeit mit meinem gebrochenen Bein zu vertreiben, schwelge ich stricktechnisch in Farben.
Mittlerweile habe ich viel Spendenwolle, die sich für Mützen und Schals eignet. Und da ich ja immer was Neues lernen will, habe ich mir vorgenommen, in dem Bereich einiges zu nadeln. Das www ist ja nicht zu bremsen mit passenden Anleitungen.
Hier nun mein erstes neues Projekt:
Es ist der Treppenviertelcowl von Nicola Susen, eine kostenpflichtige Anleitung auf Ravelry. Ich habe mit Nadeln Nr. 3,5 einen Schoppel-Zauberball vollständig verstrickt. Für den schmaleren Halsbereich habe ich je glatte Rippe zwei Maschen abgenommen und nach 13 Rippen nur noch zwei rechts/zwei links gestrickt.
Ich glaube, den kann mann gut unter einer Jacke tragen, besser als einen Schal. Nun brauche ich nur noch das passende Mützchen dazu und ab in die Spendenkiste damit.
Und weiter gehts mit Nadelklappern, auf dass uns das graue Wetter egal ist.
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